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Schwester Inge

Inge Schlüter, in Eimsbüttel besser bekannt als Schwester Inge, beweist seit 40 Jahren soziales Engagement mit Herz. In ihrer täglichen Begegnung mit den Menschen in ihrem Stadtteil hat die AWO-Ge­meinde­krankenschwester Inge Schlüter viele komische, tragische und berührende Lebenssituationen erlebt. Auf Anregung aus dem Freundeskreis hat sie begonnen, ihre Erlebnisse aufzuschreiben. Daraus ist das Buch „Die Fälle der Schwester Inge“ entstanden, das ein Beispiel für soziales und ehrenamtliches Engagement gibt. Schwester Inges allesamt wahren Geschichten geben Einblicke in die Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins, immer aus dem Blickwinkel einer optimistischen und mutigen Frau.

Inge Schlüter selbst spricht von ihrer Tätigkeit als "Berufung zu helfen". Dass sie dabei mit ihrem lebhaften Auftreten andere mitreißt, bleibt nicht aus. Ihre gesammelten Geschichten motivieren und inspirieren, selbst aktiv zu werden und sich für andere einzusetzen. Schwester Inges Credo: "Für jeden gibt es Möglichkeiten zu helfen, oft direkt vor der Haustür. Wir müssen nur genau hinschauen und dann loslegen".

Erschienen ist das Buch im Kurt Viebranz-Verlag. Den Erlös aller während der Präsentation verkauften Exemplare ging als Spende komplett an die AWO. Danach fließt ein Euro des Kaufpreises je Buch an die AWO Stiftung Aktiv für Hamburg.

Inge Schlüter wurde 1935 in Pommern geboren. 1945 flüchtete sie mit ihrer Mutter und ihren drei Geschwistern nach Hamburg und zog 1950 nach Gudow. Nach ihrer Ausbildung zur examinierten Krankenschwester arbeitete sie seit 1958 mehrere Jahre auf der internistischen Aufnahmestation des AK Barmbek. Seit 1968 ist sie als Ge­meinde­kranken­schwester bei der AWO in Eimsbüttel tätig.