Aktion Augen auf!
Mehr Aufmerksamkeit für ein Altern in Würde
In Hamburg leben erschreckend viele alte Menschen an der Armutsgrenze, sind einsam, krank, vielleicht pflegebedürftig, können sich nicht mehr selbst helfen. Die AWO Stiftung möchte diesen Menschen, insbesondere über 80-Jährigen, eine aufsuchende, individuelle Unterstützung in ihren Wohnungen anbieten. Dabei werden die bereits vorhandenen Angebote trägerübergreifend vernetzt und durch unsere eigenen Angebote ergänzt. Das Angebotsspektrum reicht von der Implementierung eines regelhaften Besuchsdienstes, einer Sozialberatung, Hilfe bei der Antragstellung über die Einschaltung eines ärztlichen/pflegerischen oder behördlichen Dienstes zur Vermittlung von z.B. Betreuungsleistungen für Pflegebedürftige. Kostenlose Angebote wie Friseurbesuche, gemeinsame Ausflüge und Haushaltshilfen sowie kostenloser Zahnersatz werden im Rahmen von Kooperationen etabliert.
Gezielte Öffentlichkeitsarbeit trägt dazu bei, die Bewohner der Pilot-Stadtteile Eimsbüttel und Barmbek-Nord für Anzeichen von Verwahrlosung oder Einsamkeit zu sensibilisieren und zum Handeln zu motivieren. Mitmenschen im Stadtteil werden zu mehr Aufmerksamkeit aufgefordert. Denn hinsehen und helfen kann jeder: Die Mitbewohner aus dem Haus, der Apotheker, die Ärzte, die Pastorin, der Bürgernahe Beamte, Seniorentreffleiter und viele mehr. Ein freiwilliges Netzwerk aus Pflegestützpunkten, Quartiersmanagement und anderen Einrichtungen soll als Anlaufstelle für Bürger/innen und Nachbar/innen zur Verfügung stehen.
Mehr als 15 Ärzte und Apotheken sowie viele Einrichtungen beider Stadtteile machen bereits mit. Das verdankt das Projekt der langjährigen Mitarbeiterin der AWO-Sozialstation Eimsbüttel und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande, Inge Schlüter - im Stadtteil besser bekannt als Schwester Inge.
Schirmherr des Projektes ist Ex-Tagesschau-Sprecher Wilhelm Wieben. Auch Hamburgs ehemaliger Erster Bürgermeister Dr. Henning Voscherau, Altkanzler Helmut Schmidt sowie die Schauspielerinnen Andrea Bongers und Heidi Mahler setzen sich für das Projekt ein. Die NDR-Moderatorinnen Vera Cordes und Julia Westlake sind als Botschafterinnen für das Projekt tätig. Des Weiteren sorgen sieben hochkarätige Wissenschaftler für entsprechende Fachlichkeit und wissenschaftliche Begleitung. Denn Ausgangpunkt des Projektes war eine von Professor Dr. Klaus Püschel geleitete Studie des Institutes für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), die eine dramatische Vernachlässigung in der Versorgung besonders alter Menschen aufzeigte.
Spenden Sie!
Sie wollen Menschen ein Altern in Würde ermöglichen? Mit beispielsweise 50 € kaufen wir alten, bedürftigen Menschen neue Bettwäsche oder Handtücher. Mit 20 € kann ein/e Senior/in an einem Ausflug teilnehmen. Ihre 100 € können dazu beitragen, Leben zu retten! Ein schneller Notruf über ein Hausnottelefon sorgt für rechtzeitige Hilfe..
Ihre Vorteile als Spender
- Sie unterstützen Menschen, in Würde zu altern.
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Kto. 1280 150 465
Verwendungszweck: Aktion Augen auf!
Kontakt:
Kerstin Hoffmann
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising
Tel. 040 - 41 40 23-40
Rothenbaumchaussee 44
20148 Hamburg
kerstin.hoffmann@awo-hamburg.de
www.aktionaugenauf.de
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